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+++ Pressemitteilung +++

Datenspionage durch Echelon nicht zu unterschätzen

Berlin, 05. Juli 2006

Der Mitbewerber liest mit – E-Mail-Verkehr wirksam absichern

„Der Feind hört mit„ – Diese These werfen Kritiker des automatisierten weltweiten Abhör- und Meldesystems Echelon ins Feld. Die Allianz aus fünf Sicherheitsdiensten hat zum Ziel, sämtliche E-Mail-, Fax- und Telefonkommunikation mitzuverfolgen. Ursprünglich als System entwickelt, um militärische und diplomatische Kommunikation abzuhören, und zur Suche nach terroristischen Verschwörungen, Aufdeckungen im Drogenhan- del sowie als politischer und diplomatischer Nachrichtendienst, wird es von Kritikern als System zur Wirtschaftsspionage deklariert. Somit ist neben der privaten E-Mail-Kommunikation auch sämtlicher elektronischer Unterneh- mens-Datenverkehr einsehbar. Um sich hiervor zu schützen, bietet Zertificon Sicherheitslösungen, die keinerlei Datenspionage erlauben.

Echelon verfügt laut Berichten über 120 Landstationen und geostationäre Satelliten, denen es möglich sein soll, über 90% des Internetverkehrs mitzuverfolgen. Die Vorgehensweise wird als „strategische Fernmeldekontrolle“ bezeichnet: Mittels elektromagnetischer Wellen werden Nachrichten wahllos abgefangen und zur zentralen Auswertung, die nachträglich über Stimm-, Schlüsselwort- oder sonstige Filter erfolgt, weitergeleitet.

Bis 2004 befand sich eine Echelonbasis in Bad Aibling (Bayern), die weite Teile Deutschlands und sogar Europas abhören konnte. Ihre Schließung wurde im Anschluss an ein Verfahren der EU, bei dem festgestellt wurde, dass die Anlage nach dem Ende des Kalten Krieges mehrheitlich der Wirtschaftsspionage diente, beschlossen. Doch noch im Frühjahr 2004 wurde ein Nachfolger gefunden: Ein neuer Horchposten mit mindestens fünf Radomen steht heute auf dem ehemaligen August-Euler-Flughafen in Griesheim bei Darmstadt.

E-Mail-Verkehr vor Mitlesern schützen

Der wohl berühmteste Abhörangriff durch Echelon auf deutschem Boden betraf eine deutsche Firma. So hat der US-amerikanische Geheimdienst NSA seinerzeit den Windenergieanlagenhersteller Enercon GmbH abgehört und die Daten und Konfe- renzen, die zwischen dem Forschungslabor und der Fabrikationsanlage Enercons per Satellit und Telefonleitungen übertragen wurden, weitergereicht. Die erzielten Erkenntnisse verwendete die amerikanische Konkurrenzfirma Kenetech zur Anmel- dung eines eigenen Patents und kam damit der Enercon zuvor, die auf Grund dessen eine Umsatzeinbuße in Höhe von 100 Millionen DM zu verzeichnen hatte.

Um Unternehmen und Privatpersonen vor E-Mail-Mitlesern und -Spionage zu schüt- zen, offeriert Zertificon Solutions verschiedene Lösungen der „Z1 SecureMail“- Familie. Die Produkte arbeiten nach den Standards S/MIME und OpenPGP und sind in der Lage, den kompletten E-Mail-Verkehr durch zentrale Verschlüsselung und elektronische Signatur abzusichern. Zu der Produktfamilie gehören unter ande- rem das preisgekrönte und etablierte „Z1 SecureMail Gateway“ sowie seine Light- Variante für kleine und mittelständische Unternehmen „Z1 SecureMail Station“, die sich durch die Auslagerung des Managements der Zertifikate und OpenPGP- Schlüssel der Kommunikationspartner zu einem zentralen spezialisierten Trust Service Provider auszeichnet. Des Weiteren bietet Zertificon den „Z1 SecureMail Messenger“, eine Web-basierte HTTPS-E-Mail-Verschlüsslungslösung mit profes- sioneller Mandantentfähigkeit, optimierter Hochverfügbarkeit und Skalierung sowie „Z1 Secure KickMail“, eine weitere besonders einfache Zustellfunktion für verschlüsselte Nachrichten.


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