+++ Pressemitteilung +++

Warum gehackter E-Mail-Verkehr ein Schnäppchen auf dem Datenmarkt ist

Berlin, 07. Oktober 2015

Der Schweizer Geschäftsmann Herbert Notz nennt in dem Artikel „Der Schatzfinder“ aus der Berliner Zeitung vom 02. Oktober 2015 die Preise für Informationen auf dem inoffiziellen Datenmarkt. Während Kopien von VISA Card- Abrechnungen etwa 25.000 EUR kosten sollen, sei der gehackte E-Mail-Verkehr mit 5.000 EUR sehr preiswert – günstiger wäre mit 350 EUR nur der Tagespreis für die Handyortung einer Zielperson.

E-Mails sind interessant für Wirtschaftsspione
Beim Berliner IT-Security Unternehmen Zertificon weiß man, warum der gehackte E-Mail-Verkehr so günstig ist. „Ein Großteil der E-Mails – auch mit sensiblen Daten – werden völlig nachlässig und gedankenlos ungesichert versendet. Das Abfangen und Mitlesen oder gar Manipulieren von unverschlüsselten E-Mails ist keine technische Herausforderung. Diese ‚Dienstleistung‘ ist eher eine Frage der kriminellen Energie als der technischen Expertise. Nur stark verschlüsselte E-Mails schützen vor Industriespionage. Diese kann selbst die NSA nicht knacken“, erläutert Dr. Burkhard Wiegel, Gründer und Geschäftsführer der Zertificon Solutions.

Die Verschlüsselung verhindert, dass die E-Mails überhaupt auf dem Datenmarkt angeboten werden können. Während Privatpersonen mit ausreichendem IT-Hintergrund OpenPGP nutzen können, bieten sich für Unternehmen sogenannte Secure Email Gateways an. Zertificon hat mit dem bewährten Z1 SecureMail Gateway eine hochautomatisierte Lösung geschaffen, die es ermöglicht, E-Mails mit jedem Außenkontakt zu verschlüsseln, ohne dass sich die einzelnen Anwender damit auseinandersetzen müssen. Im November erscheint bereits die Version 4.9 des Z1 SecureMail Gateway. In Kombination mit der noch recht neuen Lösung Z1 SecureMail End2End können E-Mails zudem auch innerhalb der eigenen Unternehmensinfrastruktur verschlüsselt werden. So wird eine Ende-zu- Ende-Verschlüsselung realisiert, bei der E-Mails selbst bei Angriffen auf den Mailserver sowie auf Smartphones, Tablets oder Notebooks nicht verwertbar sind.

Jeder Unternehmer oder IT-Verantwortliche sollte sich fragen, ob es nicht jemanden geben könnte, dem der Einblick in den E-Mail- Verkehr des Unternehmens durchaus 5.000 EUR Wert sein könnte. Für viel weniger als diese Summe gibt es schon Einstiegslösungen für die professionelle E-Mail-Verschlüsselung für das gesamte Unternehmen.


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