Welche Rolle spielt die E-Mail-Verschlüsselung bei der EU DS-GVO?

Rechtliche Vorgaben | 15. AUG 2019

E-Mail-Verschlüsselung bei der EU DS-GVO Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU DS-GVO) verlangt die Verschlüsselung von E-Mails. Die digitale Übermittlung personenbezogener Daten darf nach den Grundsätzen für die Verarbeitung personenbezogener Daten nach EU DS-GVO Kapitel II, Artikel 5 ausschließlich verschlüsselt erfolgen. Zu berücksichtigen ist, dass das Schutzbedürfnis der personenbezogenen Daten den Aufwand und die Kosten rechtfertigen müssen.
Da die Verschlüsselung von E-Mails mit Lösungen wie dem Z1 SecureMail Gateway automatisiert und damit wirtschaftlich und effizient erfolgt, ist es äußerst schwierig, einen Fall zu konstruieren, in dem das Schutzbedürfnis geringer wiegt. Dies wissen inzwischen auch die Datenschutzbehörden und die Gerichte.
Solange Sie über keine E-Mail-Verschlüsselungslösung verfügen, sollten Sie bei sensiblen Inhalten weiter auf Papierpost setzen. Senden Sie personenbezogene Daten per E-Mail, so sollten diese nachweisbar verschlüsselt werden.

Rechtlich ist es für Unternehmen nicht zulässig

  •  Teilnehmerlisten für Veranstaltungen,
  •  Bewerberdaten,
  •  Patientendaten,
  •  Schriftsätze in Rechtssachen,
  •  Lohnabrechnungen an Mitarbeiter oder Dienstleister
  •  Bestellbestätigungen mit sensiblen Daten wie bei Onlineapotheken oder im  Sanitätsbedarf
  • unverschlüsselt zu versenden.

Und dies ist nur ein sehr kleiner Auszug von Situationen, in denen Verschlüsselung
gefordert ist.
Der Schutz der Daten ist mit Z1 SecureMail Gateway sehr einfach herzustellen. Auch bei vermeintlich niedrigem Schutzbedürfnis, stehen Kosten und Aufwand in einem günstigen Verhältnis.

Die EU DS-GVO lässt sich nicht aussitzen, lesen Sie dazu unseren Beitrag:
EU DS-GVO Bilanz: Erste Millionenstrafen und mehr Kontrollen angekündigt
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